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Alle Jahre wieder

Breits vor einigen Wochen haben Wissenschaftler vom ICES (International Council for the Exploration of the Sea) eine Empfehlung ausgesprochen im kommenden Jahr keine Wolfsbarsche mehr aus der See zu entnehmen, kurz gesagt ein Fangverbot zu verhängen.

Vor einigen Tagen hat sich dann die Europäische Fischerei Kommission mit Ihrer Empfehlung an den Ministerrat zu Wort gemeldet. Diese beinhaltet  tiefgreifende Einschnitte für uns Angler in 2018. 

Folgende drei Empfehlung werden dem Ministerrat zur Entscheidungsfindung vorgelgt, um den Wolfsbarschbestand zu verbessern.

  1. Ein Fangverbot von 10 Monaten für die kommerzielle Fischerei, hiervon ist die Handleinenfischerei ausgenommen.
  2. Ein totales Verbot für Sportfischer auf Wolfsbarsch zu fischen in der ersten Jahreshälfte von 2018.
  3. Ausschließlich Catch&Releas für Sportfischer in der zweiten Jahreshälfte in 2018

Im Dezember werden dann die Europäischen Fischereiminister in Brüssel zusammen kommen und anhand der Empfehlung die definitiven Fangzahlen und Regeln für 2018 festlegen.

Sollte es so kommen wie die Kommission es empfiehlt, ist das das Aus für viele Angler, die sich einen Wolfsbarsch für den Verzehr fangen wollen. 

Somit haben bereits viele Sportfischerei Verbände, allen voran die EAA (European Anglers Alliance), bereits lautstark ihren Unmut kuntgetan und gefordert die Regelung von diesem Jahr beizubehalten.

Mein Unmut zu diesem Thema ist so groß, daß ich ihn im Gegensatz zum vergangenen Jahr hier garnicht mehr niederschreiben möchte. 

Also warten wir ab was im Dezember beschlossen wird, in der Hoffnung, dass der Ministerrat eine weise Entscheidung fällt und nicht das Hobby vieler Menschen in ganz Europa zu nichte macht.

Wer möchte kann unter dem untenstehenden Link die online Petition der EAA unterzeichnen die dann in Brüssel eingereicht wird.

https://www.change.org/p/eu-agriculture-and-fisheries-council-of-ministers-fishing-for-sea-bass-is-not-a-crime-don-t-let-the-eu-make-it-one

Hengelsport Zuiderduin 

In Westkapelle, im äußersten Westen der Provinz Zeeland, auf der Insel Walcheren, befindet sich ein uriger kleiner Angelladen. 

Hengelsport Zuiderduin ist ein Angelladen, wie man ihn sich vorstellt und ich ihn aus meiner Jugend kenne. 

Bis unter die Decke vollgestopft mit allem was man für die Angelei in Süß- und Salzwasser braucht.

 Von Kleidung, Rollen, Ruten, Bleigußformen und Kühltaschen. Bleie, Posen, Kunstköder aller Art, Lebendköder  und jegliche Kleinmaterialien, die man sich vorstellen kann. Räucheröfen mit Zubehör, Messer, Angellizenzen, Tageskarten und Sonnenbrillen. Kurz gesagt hier gibt es nichts was es nicht gibt.

Kees, der Besitzer das Ladens, ist auch gleichzeitig der Betreiber des benachbarten, gleichnamigen Campingplatz und ein erfahrener Hase auf dem Angelsportsektor. Er steht zusammen mit seinem Sohn und seinem Mitarbeiter Hans für alle Fragen zu Gerät, Köder und Montage bereit. Auch bei der Wahl der Angelstelle unterstützen die Drei gerne den nicht ortskundigen Angler.

Die Öffnungszeiten variieren ein wenig durch das Jahr, da sie sich nach der Urlaubssaison und somit nach den Kunden richten. 

ADRESSE:

Hengelsport Zuiderduin                

Joossesweg 9                                         

4361 KD Westkapelle

Tel: 0031 118 570284                          

email:hspzuiderduin@zeelandnet.nl

Öffnungszeiten:

Während der Hauptsaison:

  • Montag-Freitag: 08:30-12:00                                                13:00-18:00
  • Freitag Abend :  18:45-20:00
  • Samstag:              08:00-12:00                                                13:00-18:00
  • Sonntag:              09:00-12:00                                                  13:00-17:00

Während der Nebensaison und im Winter empfiehlt es sich die genauen Öffnungszeiten vorher telefonisch zu erfragen.

Wieder da!

Naja, eigentlich war ich nicht wirklich weg, aber ich hatte einen kleinen Durchhänger was das bloggen angeht.

Ich wollte einfach mal wieder Fischen ohne im Anschluß noch zu schreiben und hatte mir während eines anderthalb wöchigen Aufenthaltes in Zeeland diese Schreibpause gegönnt. 

Die ersten fünf Tage des Aufenthaltes war ich ohne Familie in Zeeland und konnte mich so rund um die Uhr meinem Hobby witmen. 

Und ich hatte wirklich großes Glück.

Bereits kurz nach den Sommerferien dominierte ein Tiefdruckgebiet einige Wochen das Wetter in Zeeland. Das wirkte sich so negativ auf die Fänge aus, daß diese gegen Mitte September so gut wie bei 0 waren. 

Bereits zwei Tage vor meiner Ankunft hatte sich das Wetter gebessert und der Wind hatte sich wieder gelegt. 

Mit 2-4 Bft aus Ost waren die Bedingungen somit ideal und sollten mir 5 fantastische Tage bescheren.

Während dieser fünf Tage jagte immer wieder eine große Schule Wolfsbarsche an meiner Angelstelle. Immer kurz nach Hochwasser begann das mittlerweile selten gewordene Spektakel, bei dem die Wolfsbarsche im Rausch aus dem Wasser springen während sie an der Oberfläche nach kleinen Fischen jagen.

Das bescherte mir dann auch einige Sternstunden, wovon der Samstag Abend mit 19 gefangenen Wolfsbarsch in der Größenordnung von 40- 55cm herausstach.

Die ersten Tage bevorzugten die Barsche eher flachgeführte Pilker und ließen Oberflächen Wobbler links liegen.

Einige Tage später dann attackierten sie aber doch auch schwere Oberflächenwobbler mit der Walk the Dog Methode geführt.

In den folgenden Tagen ging ich dann wieder zur normalen Angelei mit Gummiködern über. Diese stellte sich auch als durchaus erfolgreich heraus und konnte sich mit Fangzahlen von bis zu 9 Barschen pro Abend durchaus sehen lassen.

Hierbei waren weiße Köder wieder der Weg zum Erfolg. Aber auch die Farben electric blue und schwarz brachten einige Fische ans Ufer. 

Gegen Ende der Woche verschlechterte sich dann wieder das Wetter. Da meine Familie am Freitag Nachmittag zu mir gestoßen war und ich kurz davor war einen Tennisarm zu bekommen, entschied ich mich die letzten Tage nicht mehr angeln zu gehen.

Die neue Schlechtwetterphase sollte wieder einige Wochen, bis in den Oktober hinein, anhalten und nur in der vergangenen Woche ein kleines Fenster öffnen mit wenig Wind und stabilem ruhigem Wetter.

Dieses Fenster nutzte ich aber nicht zum Fischen, sondern um das Vorzelt abzubauen und alles winterfest zu machen.

Hermann war auch mit am Start und machte auch bei sich alles winterfest. Er blieb aber noch drei Tage länger vor Ort und ging während diesen noch ein paar mal ans Wasser. Die ersten zwei Male hatte er keinen Erfolg bis er dann am dritten Abend eine Schule Wolfsbarsche gefunden hatte. 

Die Barsche waren wieder alle um die 50cm und somit von einer Größe die am leichten Gerät richtig Laune machten. 

So konnte Hermann am besagten Abend 11 Stück landen, welche alle anschließend wieder schwimmen durften. 

Ende der Woche zog der Wind dann wieder nach 6 Bft an und auch Hermann machte sich zum letzten mal für dieses Jahr auf den Heimweg.

Somit ist für uns die Wolfsbarsch Saison 2017 beendet und es geht wieder daran das Winterhalbjahr zu nutzen um Gerät und Köder auf Vordermann zu bringen.

Kurzer Zwischenbericht

Einige haben doch trotz des schlechten Wetters den Weg nach Zeeland gefunden.

So hat Hermann dem schlechten Wetter getrotzt und dabei Erfolg gehabt.

Nach vielen erfolglosen Bissen stieg dann mitten in einem starken Schauer ein 49er Wolfsbarsch auf seinen weißen Black Minnow ein.

Trotz alle dem war das Wetter am Freitag miserabel. Viel Wind und ergiebiger Dauerregen waren Programm.

Quelle/Bron:www.paviljoendebranding.nl 

Im Laufe des heutigen Vormittags kam es dann zu einer Wetterberuhigung. 

Roland und Christian hatte es auch nach Zeeland verschlagen und auch sie gingen heute fischen. 

Hierbei ereignete sich, nur wenige 100m von ihnen entfernt, ein seltenes Naturschauspiel. 

Eine Wasserhose zog mit viel Regen und stürmischen Böen an Ihnen vorbei.

Hoffen wir mal das das Wetter bald wieder besser wird.

Der Herbst kommt!

Eigentlich war geplant das ich ab morgen für eine Woche zum fischen nach Zeeland fahre. Leider kündigt sich aber der Herbst mit großen Schritten an. 

Am kommenden Freitag sollen in Zeeland bis zu 28mm Regen auf den Quadratmeter fallen. Dazu soll noch der Wind mit 6 Bft aus West blasten.

Für die Tage danach sieht es auch nicht besser aus. Immer wieder Regen und viel Wind aus West und Süd West, welcher Sonntag und Montag eine Stärke von bis zu 9Bft erreichen soll. Eine Beruhigung soll erst gegen nächste Woche Freitag eintretten.

Somit habe ich entschieden nicht zu fahren und eine bessere Wetterphase abzuwarten.

Der Roller ist mitlerweile auch wieder repariert. Walter ist so nett und wird ihn am Freitag abholen damit ich nicht extra für die Abholung 700km fahren muss.

Also bleibt erst mal nix anderes als abzuwarten.

Wieder zu Hause 

Seit dem frühen Nachmittag sind wir wieder zu Hause. Mit gut 3 Stunden war die Fahrt zurück nach Köln im normalen Rahmen. Jetzt kehrt erst mal für zehn Tage der Alltag wieder ein.

Am 07. September geht es dann wieder zurüch nach Zeeland. Dann kann ich auch den Motorroller wieder bei MotorPort in Goes abholen. Ich hoffe das dann alle Probleme beseitigt sind.

So möchte ich mich auf diesem Wege nochmal bei Walter und Danny, Manfred und Uschi, Christian und Andrea, Luck und Rud, sowie bei Hermann und Swanette für die Unterstützung bedanken. 

Ob bei der versuchten Reparatur, Recherchen im Internet bei der Fehlersuche, oder in dem sie mir Ihren Roller zur Verfügung gestellt haben. Ihr habt mir alle sehr geholfen, dass der Urlaub doch noch zu einem Erfolg in Hinsicht auf das Angeln wurde. Hierfür:

 VIELEN VIELEN DANK!!!!

Fangbericht vom 26.08.2017

Heute Morgen war ich erneut um 4 Uhr schon unterwegs. Der Wind war nur sehr schwach mit ca. 2 Bft aus östlicher Richtung. 

Ich suchte wieder die Stelle auf, an der ich gestern Morgen gefangen hatte. Ich hoffte, daß sich dort erneut eine Schule Wolfsbarsche aufhielt und darunter wieder einige gute Fische wären.

Noch im Dunkeln bekam ich die ersten Bisse.

Einige der Barsche waren knapp an die 40cm groß. 

Andere wiederum nur handlang. 

Als Köder kamen große und kleine Black Minnows am 12g und 10g Kopf zum Einsatz, sowie eine weiße Sandaalimitation am 10g Kopf.

Als es dann hell wurde, war es aus mit den Bissen.

Acht Wolfsbarsche hatte ich gefangen, wovon nicht einer maßig war. So machte ich mich auf den Weg um Roland zu suchen, da ich wissen wollte, ob er was gefangen hatte.

Nach einer kurzen Watsapp Nachricht und 2 Minuten mit dem Roller hatte ich Ihn gefunden. Er hatte etwas mehr Glück gehabt. Er konnte einen 53er Wolfsbarsch fangen.

Nach einem kurzen Schwätzchen fuhr Roland noch eine andere Stelle an. Ich versuchte es nur einige Meter weiter mit einem 35g Pilker in der langsam schwächer werden Strömung. Der Wind hatte mittlerweile total nachgelassen und die Bedingungen waren traumhaft.

Kurz vor Hochwasser war es hier meißt gut mit leichten Pilkern. So dauerte es auch nicht lange bis ich den ersten Biss bekam. 

Wieder ein gerade 40er Barsch der meinen Köder attackiert hatte. 

Nach einem weiteren untermaßigen Wolfsbarsch am tiefgeführten Pilker war dann die Strömung entgültig weg und ich machte mich auf den Heimweg.

Auch wenn heute kein Barsch dabei war, der das Mindestmaß hatte oder überschritt, so hatte ich doch einige schöne Drills und meinen Spaß.

Fangbericht vom Morgen des 25.08.2017

Nachdem gestern den ganzen Tag zuviel Wind war, hatte ich mich entschieden heute morgen wieder ins Geschehen einzugreifen. Der Wind kam mit 3 Bft aus Süd und war für die von mir gewählte Stelle sehr ungünstig.

Ein großer Schnurbogen erschwerte den Kontakt zum Köder und somit brach ich schon nach einigen Minuten wieder ab.

Ich fuhr zu einer Stelle an der ich den Wind von vorne hatte und begann mit einem 12g Black Minnow in Weiß zu fischen. Schon nach wenigen Würfen packte sich der erste Wolfsbarsch den Köder.

Mit 38cm kein Riese, aber er lieferte einen schönen Drill am leichten Gerät. 

In relativ kurzen Abständen folgten weitere Barsche der selben Größe, bis dann, kurz bevor es hell wurde, ein kräftiger Ruck durch meine Rute fuhr. 

Dieser Wolfsbarsch schien größer zu sein als die Schulenbarsche die ich zuvor gefangen hatte. Er nahm einige Meter Schnur von der Rolle und schlug immer wieder heftig mit dem Kopf. Nachdem ich ihn müde gemacht hatte, konnte ich einen schönen 55er Wolfsbarsch landen.

Als es dann hell war und die Strömung weg fiel, blieben auch die Bisse aus. Bevor ich dann zurück zum Campingplatz fuhr, wollte ich es noch an zwei Stellen mit Pilker im stehenden Wasser versuchen.

An der einen Stelle tat sich rein garnichts und an der anderen konnte ich der See einen kleinen Barsch von ca. 30cm entlocken.

Somit ließ ich es dann für heute Morgen genug sein und fuhr zurück zum Campingplatz.

Fangbericht vom Morgen des 23.08.2017

Heute Morgen bin ich um 5 Uhr an der selben Stelle von gestern Morgen gewesen. Ich wollte natürlich an den Erfolg von gestern anknüpfen. Leider tat sich nicht viel bis auf zwei deutlich untermaßige Barsche.  Die Strömung setzte erst ein als es schon hell wurde und so blieben die Bisse auch erst mal aus.

Ich wechselte dann zu einer anderen Stelle, an der ich es erst mit einem 12g Black Minnow probierte und anschließend mit einer Sandaalimitation am 10g Kopf. Das alles lieferte aber auch keinen Biss.

Als die Sonne über die Brücke kam und voll auf des Wasser schien, entschied ich mich es mit einem kleinen 35g Pilker zu probieren. 

Mit 4 Bft im Rücken flog dieser gefühlt bis zum Horizont. An gespannter Schnur ließ ich ihn immer wieder mit Spin-Stops auf den Grund schlagen und es dauerte nicht lange und der erste Wolfsbarsch packte sich den Pilker.

Weit draußen in der Strömung schien eine Schule Wolfsbarsche zu stehen, denn im Verlauf folgten weitere Wolfsbarsche in der Größenordnung 30-35cm.

Kurz bevor ich aufhören wollte, bekam ich dann doch noch einen maßigen Barsch an den Haken. Mit 45cm genau richtig zum Verzehr geeignet.

So fuhr ich dann doch noch mit einem Fisch im Gepäck um halb neun wieder zurück zum Campingplatz.