Fangbericht Nacht vom 17.06. Auf den 18.06.2017

Der Abend begann mit vielversprechenden Bedingungen. Der Wind war im Laufe des Nachmittag komplett weggefallen, es war 30 Grad warm und Hochwasser kurz vor Sonnenuntergang. 

Somit waren die Erwartungen an den heutigen Abend groß. 

Einen Haken hatte die Sache aber: wir sind zwei Tage vor tote Tiede, was heißen soll,  daß wir in der vergangenen Nacht nur sehr wenig Strömung hatten. 

Die Folge daraus war, daß es mit den Wolfsbarschen nicht wirklich rund lief. Roland konnte 5 Stück an diesem Abend für sich verbuchen, da er im richtigen Moment seine Köder punktgenau anbot.

Bei mir, so wie bei vielen Anderen, blieb es an diesem Abend bei einer schlichten Null.

Somit viel die heutige Heimreise auch nicht schwer. 

In den kommenden Tagen werde ich damit beginnen alles für den bevorstehenden langen Sommeraufenthalt vorzubereiten.

Fangbericht Nacht vom 16.06. auf den 17.06.2017

Da ich seit drei Tagen extrem mit Heuschnupfen zu tun hatte und auf Grund dessen am Freitag noch einen Arzt aufgesucht hatte, sind wir erst am späten Freitag Abend in Zeeland eingetroffen. 

Um 20:30 Uhr bin ich dann noch los gefahren ans Wasser.

Ich hatte mich vorher mit Roland abgesprochen und wir trafen uns an der verabredeten Angelstelle. 

Mit Pilker versuchten wir dort unser Glück, doch bis auf zwei kleine Wolfsbarsche von ca. 35cm tat sich hier nicht viel. So entschieden wir uns es an einer anderen Stelle zu versuchen. 

Aber auch hier kamen die Wolfsbarsche nicht wirklich in die Gänge. Zwei benachbarte Angler fingen zwar jeder einen Barsch, aber dies genügte nicht unseren Ansprüchen.

So entschieden wir uns erneut zu einem Stellungswechsel. Diesmal zu einer etwas weiter entfernten Angelstelle.

Hier strömte das Wasser mit einer rasenden Geschwindigkeit an uns vorbei und wir hatten einige Mühe unsere Köder dicht am Grund zu halten. Aber als uns das gelang stellten sich die ersten Fische ein.

Ich fing zu erst einen kleine Barsch, auf den kurz darauf ein Weiterer folgte. Dieser mass 50cm.

Anschließend biss noch ein Kleiner.

Alle hatten sie sich meinen blau/weißen Black Minnow am 20g Kopf geschnappt.

Nach dem ich wenige Meter die Angelstelle entlang gelaufen war, fing ich erneut einen Wolfsbarsch. Dieser hatte einen Wurm in Electric Blue genommen. Leider schwamm dieser in ein vorgelagertes Algenfeld und konnte den Haken abschütteln.  

Im Anschluß wechselte ich zu einem schwarzen Black Minnow und nach nur wenigen Würfen fing ich wieder einen Wolfsbarsch. Ebenfalls von 50cm Gesamtlänge.

Als die Strömung immer schwächer wurde und die Bisse ausblieben, verabschiedeten Roland und ich uns und fuhren nach Hause. 

Für Morgen sind erneut top Bedingungen vorhergesagt und ich hoffe, daß die Fänge zahlenmäßig noch etwas steigen. 

Kortgene: Kwekerij Van Maldegem

Am Rand von Kortgene befindet sich ein weiterer Angelladen auf Nord Beveland.

Die Kwekerij van Maldegem wird vom Ehepaar Hans und Hanni van Maldegem geführt.

Hans ist selber ein begeisterter Sportangler und kennt sich in der Region sehr gut aus. Somit ist er auch unter anderem für den Geschäftszweig Sportfischen in seinem Geschäft zuständig und steht gerne Rede und Antwort bei Fragen rund um Gerät, Technik und Fangmethode. 

Die Markenauswahl ist sehr gut und das Sortiment ist auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt.

Der Brandungs- und Spinnfischer, sowie der Bootsangler bekommt hier alles was er benötigt. Darüber hinaus sind hier auch Artikel für das Angeln im Süßwasser erhältlich.

Lebendköder in Form von Seeringelwürmern gibt es hier natürlich auch zu kaufen.

Neben den Angelsportartikeln für den Herren kommt hier auch die Dame auf ihre Kosten. 

Eine große Abteilung mit Geschenk- und Dekoartikeln wartet auf die Damen Welt.

Für die Besitzer von Haustieren hält Familie van Maldegem ein ausgebreitetes Sortiment an Artikeln für Hund und Katze sowie andere Kleintiere vor. 

Und auch der Gartenfreund kann sich hier mit allerlei Pflanzen, Blumen und Kräutern der Saison eindecken.

Adresse:

Kwekerij van Maldegem 

Provincialeweg 8

4484 NG Kortgene 

Tel.: 0031113301431

http://www.kwekerijvanmaldegem.nl

Öffnungszeiten:

Vom 01.02.-01.11.

  • Montag-Freitag:          09:00-12:00                                                 13:00-17:00
  • Samstag:                       09:00-16:00

Vom 01.11.-01.02. Dienstags geschlossen.


Fangbericht vom 04.06.2017

Gestern war deutlich mehr Wind als die letzten Tage. Die 5Bft Marke wurde immer wieder überschritten und so hatte ich mich entschieden erst mal abzuwarten.

Da bei dem Wind es aussichtslos war auf Hornhecht zu fischen machten meine älteste Tochter und ich am späten Nachmittag eine Kontrollfahrt entlang der Küste. Wie erwartet waren nur wenige Angler da und die, denen wir zusahen fingen nichts.

Da ich noch einhundert Gramm Seeringelwürmer hatte, entschied ich mich diese heute Abend an einer windgeschützten Stelle zu verangeln. 

Um 22 Uhr fuhren mein Nachbar und ich an eine Stelle in der nähe unseres Campingplatz. Die Erwartungen an den Abend waren nicht sehr hoch, denn der Wind hatte das Wasser sehr stark aufgewühlt und da am Samstag tote Tiede war, hatten wir auch nur mäßige Strömung. 

Schon nach den ersten Würfen zeichnete sich ab, daß es kein Fest werden würde und wir heute abend eher die Krabben füttern würden als Fische zu fangen.

Um ein Uhr war dann Schluß. Wir haben beide mal einen harten Biss gehabt, aber es hing kein Fisch am Haken. Dazu hatte ich mir noch zwei mal alles abgerissen, was es dann auch leichter machte für heute aufzuhören.

Fangbericht vom Nachmittag des 03.06.2017

In der vergangenen Nacht waren uns schon  die Massen von Hornhechten aufgefallen, welche sich durch den Schein unserer Kopflampen angezogen fühlten. So war die Entscheidung für heute schnell gefallen: „Es geht auf Hornhecht!“

Da der Wind aber im Laufe des Morgens nach 4 Bft angezogen hatte und auch noch aus West kam, sollte unser Vorhaben nicht gerade einfach werden.

Nach telefonischer Rücksprache mit Roland wollten wir es erst getrennt von einander probieren, um die beste Stelle schneller zu finden.

Roland begann im Norden von Neeltje Jans und Hermann und ich im Süden. Roland mit Blinker, mein Nachbar mit Pose und ich mit einem schwimmenden Spirolino.

An mehreren Stellen tat sich nichts und so trafen wir uns in der Mitte von Neeltje Jans. Nach einigen Würfen mit dem Blinker fing Roland den ersten Hornhecht des Tages und auch meine Nachbarn und ich fingen nun die ersten Hornhechte mit unseren Naturködermontagen.

Roland zog es nach einer Weile weiter, um noch weitere Stellen zu testen und nach einiger Zeit meldete er sich via WhatsApp, daß ganz in der Nähe viele Hornhechte anwesend seien. Er habe sehr viele Nachläufer gehabt und wir sollten dort auf jeden Fall noch ein paar Würfe machen.

Da bei uns seit einiger Zeit keine Hornhechte mehr an den Haken gingen, folgten wir Rolands Rat und fuhren an die von ihm empfohlene Stelle.

Schon bei meinem ersten Wurf bekam ich einen Biss und konnte einen schönen Hornhecht landen. Weitere folgten bei den nächsten Würfen und so konnte ich noch fünf weitere fangen, bevor wir uns entschieden für heute Schluß zu machen.

Mit acht Hornhechten im Gepäck ging es dann um 17 Uhr zurück zum Campingplatz. Trotz den widrigen Bedingungen durch den Westwind konnten wir doch noch relativ gute Fänge für uns verbuchen. 

Fangbericht von der Nacht des 02.06. auf den 03.06.2017

Gestern Abend sind wir zu Hause erst gegen 18:30 Uhr losgefahren, um dem hohen Verkehrsaufkommen zu entgehen. Das hat auch bis auf einen kleinen Stau vor Antwerpen ganz gut funktioniert und so waren wir dann um 21:45 Uhr auf dem Campingplatz. 
Um 22:45 Uhr saßen ich und mein Nachbar dann schon auf unseren Rollern und fuhren Richtung Neeltje Jans. Der Wind war nur schwach aus östlicher Richtung und das Wasser war spiegelglatt.

An der Angelstelle angekommen begonnen wir sofort, trotz stehendem Wasser zu fischen. Schon nach wenigen Minuten fing mein Nachbar den ersten Wolfsbarsch.

Kurz darauf bekam ich einen Biss und konnte auch für mich den ersten Wolfsbarsch dieses Abends verbuchen. Wie auch bei meinen Nachbar war es eher ein kleiner Vertreter seiner Art.

Im Anschluß fing ich noch einen kleinen Barsch und dann wurde es ruhig an unsere Angelstelle. 

Es tat sich eine ganze Weile nichts mehr und kurz bevor wir uns entschieden wieder zurück zum Campingplatz zu fahren, nahm doch noch ein Fisch meinen Black Minnow. Dieser entpuppte sich aber nicht als Wolfsbarsch, sondern als ein Dorsch.

So machten wir uns dann um ein Uhr auf den Heimweg. Morgen geht es weiter, wie,  bin ich mir noch nicht sicher, denn das Wetter soll sich im Laufe das Tages ändern.

Fangbericht vom Morgen des 28.05.2017

Heute morgen fuhr ich zum letzten mal vor der Heimreise los zum Fischen. Roland und ich hatten uns am Vorabend abgesprochen, daß wir uns kurz vor Hochwasser treffen, um mal wieder zusammen zu fischen.  

So trafen wir uns um kurz nach 6 Uhr an der verabredeten Angelstelle. Da ich dort schon eine viertel Stunde gefischt hatte und sich nichts getan hatte, wollten wir es wo anders probieren. 

Um unsere Erfolgschancen zu vergrößern, teilten wir uns erst einmal auf. Roland begann mit dem Wobbler eine Stelle zu befischen, während ich es 250m weiter mit einem Black Minnow versuchte. Wer was fängt ruft den anderen an.

Nach dem dritten Wurf konnte ich schon das Handy zur Hand nehmen. Ein Wolfsbarsch von 61cm hatte sich den 10cm langen Gummiködern einverleibt.

Roland traf kurze Zeit später bei mir ein. Die Störung hatte bereits deutlich zugenommen und so blieben Gummiköder weiterhin die erste Wahl.

Nur wenige Würfe später stieg bei mir der nächste Barsch von diesmal 46cm ein.

Im weiteren Verlauf nahm die Strömung enorm zu, da wir uns einen Tag nach Springtide befinden. An den Tagen vor und nach Springtide ist immer mit enormen Strömungsgeschwindigkeiten zu rechnen, da der Versatz von Hoch- zu Niedrigwasser über 3m beträgt.

Etwas später an diesem Morgen fuhren wir abschließend noch eine dritte Stelle an. Hier tat sich eine ganze Weile nichts. Kurz bevor wir aufhören wollten biss bei mir noch ein kleiner Wolfsbarsch an, welcher dann auch für heute das Ende einläutete.

Kommendes Wochenende geht es dann weiter. Roland und ich müssen heute nach Hause, aber Hermann und die anderen werden die Stellung halten.

Fangbericht Nacht vom 26.05. auf den 27.05.2017

Tja, da stand ich nun ohne Roller! Also musste ich wieder wie früher auf’s Fahrrad umsteigen. So habe ich das Körbchen auf mein Fahrrad montiert damit wir doch noch losziehen konnte.

Da die Zeit durch den Ausbau der Räder schon fortgeschrittenen war und es bereits begann dunkel zu werden,  wollten wir es noch mit aufkommendem Wasser probieren, um für heute nicht ganz leer auszugehen.

So machten wir uns mit dem Fahrrad zu einer knapp 2km entfernten Angelstelle auf. 

Dort angekommen fischten wir eine ganze Weile mit Wobblern auf die aber keine Reaktion der Wolfsbarsche folgte.

Als die Strömung einsetzte, wechselten wir zu Gummiködern. Auch diese fanden eine ganze Weile keine Interessenten, bis ich dann aber doch einen Biss bekam und nach eine schönen Drill einen 46er Wolfsbarsch landen konnte.

Kurz darauf fand Hermann einen Abnehmer für seinen Black Minnow und zog einen 40er Barsch aus der mittlerweile reißenden Strömung.

Zufrieden traten wir um halb drei heute Nacht den Heimweg an und waren froh nicht als Schneider nach Hause zu kommen nach all dem Pech des Vortags.

Grande Malheur!

Wie schon wahrscheinlich der ein oder andere bemerkt hat, hänge ich was mit schreiben hinterher. 

Das hat einen Grund! Gestern hat mich das Schicksal wieder mal ereilt.  So wie das hier häufig passiert, hatte ich einen Platten. Da die Möwen hier Muscheln öffnen indem sie diese auf die Straße fallen lassen, fahren wir uns regelmäßig mal einen Reifen platt.

Zu meinem Pech kam noch dazu, daß ich 13 km weit weg war vom Campingplatz und mir nun ein stundenlanger Heimweg bevorstand. Aber was wäre der Angler ohne seine Angelkollegen.

In wenigen Minuten rollte eine Welle der Hilfsbereitschaft los. Mein belgischer Nachbar Gerd fuhr los, um seinen Lieferwagen auf dem Campingplatz zu holen, womit dann der Roller abtransportiert wurde. Hermann nahm parallel einen Großteil meiner Angelausrüstung mit zurück auf den Campingplatz. Der Bruder von Gerd half mir mit einem Seitenschneider die Kabelbinder von meinem Körbchen durchzutrennen,  um den Roller besser transportiert zu können. Und Roland machte über Watsapp Telefon Support und suchte schon den passenden Zweiradhändler in der Nähe heraus, wo ich heute den Reifen wechseln ließ. Darüber hinaus wollte er noch schnell mit Reifenpilot vorbei kommen, was aber nicht mehr nötig war, da Gerd bereits eingetroffen war,  um mich und den Roller abzuholen.

Auf dem Campingplatz angekommen, warteten Hermann und mein belgischer Nachbar Walter bereits auf unser Eintreffen, um das Rad zu demontieren. 

Da der Hinterreifen von Hermanns Roller sehr abgefahren war, bauten wir diesen ebenfalls aus, damit ich Ihn heute auch mit in die Werkstatt nehmen konnte.

So habe ich heute die Reifen reparieren lassen. Bei mir war es mit einem neuen Schlauch getan und Hermann hat einen neuen Reifen bekommen. 

Männer, vielen 1000 Dank für Eure Hilfe!! Ohne euch wäre ich wahrscheinlich heute noch nicht zu Hause bzw. wieder am Fischen.

Fangbericht vom Morgen des 26.05.2017

Jeder kennt das von sich bestimmt selber: Der Wecker klingelt, ausdrücken und noch mal „kurz“ umdrehen.

Ich habe mich heute morgen kurz umgedreht und war dadurch 30 Minuten zu spät an der Angelstelle. 30 Minuten während denen eine Schule Wolfsbarsche die Angelstelle passiert hatte. Bei meiner Ankunft fing mein Nachbar noch einen Barsch und dann war Sense. 

So bin ich noch schnell an einen anderen Angelplatz gefahren, wo sich aber auch nichts tat.

Somit hatte ich den Morgen ganz klassisch verpatzt und bin um 8 Uhr zurück auf den Campingplatz gefahren. 

Entlang des Hafens auf Neeltje Jans war es bereits brechend voll mit Hornhechtanglern. 

Wie es heute weiter geht, bin ich mir noch nicht sicher.  Hornhecht oder Wolfsbarsch das ist ihr die Frage!